Eidskog 2002

Nordisk 2002 in Eidskog (Norwegen)

Freitag, 28.06.
Am frühen Morgen des letzten Freitags im Juni sollte das, was monatelanger Planung und Organisation bedurfte, schon im Voraus als Höhepunkt des Jahres 2002 - zumindest was die Pfadfinderarbeit unter der Leitung von Edine Rieck betrifft - bezeichnet wurde und dem man mit Freude und Neugier entgegengefiebert hatte, endlich wahr werden. Der Gedanke einer 3. Auslandsfahrt (nach Dänemark, 1997 und Schweden, 1999) wurde zwar schon vor zwei Jahren bei einem Stammesthing in Erwägung gezogen, die Idee, konkret Norwegen zu besuchen, stammt allerdings vom letzten BuLa, als für das Nordisk 2002 geworben wurde.
So kamen wir, knapp vierzig(36) Teilnehmer unseres Stammes, gegen 6:00Uhr zur Busabfahrt nahe der Neu-Anspacher Christus-Kirche zusammen. Edine kontrollierte bereits, dass wir auch ja alle unsere Pässe dabei hätten. Ihre größte Sorge bestand nämlich darin, dass man uns am Flughafen  Frankfurt Hahn nicht passieren ließe. Ja, richtig gehört, diesmal sollte es zum ersten Mal in unserer Lagergeschichte mit dem Flieger auf ein Pfadfinderlager gehen. Dank Edines großartiger Organisationsarbeit kamen wir so viel zeit- und kosteneinsparender als mit langer Busfahrt und Fähre davon.
Der Ankunft in Hahn folgten die langwierige Aufgabe des Gepäcks, Wartezeiten und Kontrolle des Handgepäcks, bevor schließlich die Maschine von Ryan-Air bereit war uns aufzunehmen. Man vertrieb sich die Zeit mit einem kleinen Imbiss oder Unterhaltungen, nachdem die etwa 1,5-stündige Fahrt im engen Bus dazu wohl kaum Möglichkeit bot. Zudem trafen wir hier mit dem dasselbe Ziel wie wir verfolgenden Pfadfinderstamm aus Pforzheim zusammen. Die gut zehn Pfadfinder und Jungpfadfinder, die uns von nun an begleiteten, bildeten später mit uns zusammen eine von vier deutschen Gruppen, die auf dem Lagerplatz vertreten waren. Bevor wir um 12:40Uhr endlich norwegischen Boden betreten konnten, hatten wir aber noch einen gut 100 Minuten andauernden Flug zu bewältigen, der jedoch glücklicherweise völlig reibungslos verlief.
Am Flughafen Oslo Torp angekommen, durften wir uns schon mal mit dem dort herrschenden Wetter vertraut machen. Der Regen war allerdings schnell vergessen, als wir nach dem Abholen des Gepäcks in den trockenen, eigens für uns bereitgestellten Bus einsteigen konnten, der uns zum Lagerplatz nach Eidskog bringen sollte. Während der 3-stündigen Busfahrt hatten wir Zeit auszuruhen oder die seen- und waldreiche Landschaft Norwegens zu betrachten. Ließ sich auf der Busfahrt noch ab und zu die Sonne blicken, so setzte mit Erreichen des Lagerplatzes gegen 16:15Uhr auch der Regen wieder langsam ein.
Wir konnten gerade noch unser Gepäck in dem Gehöft, das Sitz der Lagerleitung und eines kleinen Büros war und Vorratskammern sowie ein Kiosk beinhaltete, unter Dach und Fach bringen, als es auch schon richtig vom Himmel prasselte. Der Regen war zum Glück nur von kurzer Dauer, sodass sich jetzt die Gelegenheit ergab, Lagerplatz und Umgebung zu erkunden.
Da wir auf so schnellem Wege den Lagerplatz erreicht hatten, waren wir einen Tag früher als alle anderen Stämme anwesend. So konnten uns auf der noch gänzlich blanken Ebene den besten Ort für unsere beiden Jurten und zwei Kohten aussuchen. Dies sollte sich später noch als echter Vorteil herausstellen. Zu unserer Freude stellten wir fest, dass ein großer See direkt an unserem Lagerplatz gelegen war, der an seinem Ufer beim Steg sogar Kanus barg. Ansonsten rahmten Wald und Wege die große Wiese, die als Campus fungierte, ein.
Den Rest des anstrengenden Tages verbrachten wir mit dem Aufbau besagter Zelte und dem Ausheben einer Feuerstelle. Auch für das Feuerholz mussten wir am ersten Tag noch selbst sorgen. Bis wir uns am späten Abend in unseren Schlafsäcken erschöpft zur Ruhe legten, hatten wir allerdings noch ausreichend Zeit zum Singen und Beten am Lagerfeuer. So manch einer soll sogar schon eine Seerundfahrt mit den Kanus gewagt haben.


Samstag, 29.06.    

Der nächste Tag war geprägt von der Anreise vieler verschiedener Stämme aus ganz Skandinavien und dem damit verbundenen regen Leben auf dem Lagerplatz. Als wir, gut ausgeschlafen und von den Strapazen des vorherigen Tages erholt, erwachten, glaubten wir uns noch im Traum. Das, was wir gerade sahen, stand in keinem Verhältnis zu den Bildern des Tages unserer Anreise, wo der Lagerplatz eher mit einer Wüste zu vergleichen war, während dagegen jetzt über tausend (1300) Pfadfinder für buntes Treiben sorgten. Allein am frühen Morgen waren zwölf Busse zu sehen und immer mehr Gruppen und Stämme ließen einen den Lagerplatz vom Vortag nicht mehr wiedererkennen. Überall wurde gewerkelt und aufgebaut. Auch wir begannen uns der allgemeinen Werkstätigkeit auf der Wiese anzuschließen und brachten unter Anderem einen Kochtisch, mehrere Sitzbänke und das Gerüst eines großen Turmes zustande. Dabei wurde uns die Arbeit von einem großen Lkw erleichtert, der für das gesamte Lager entastete Baumstämme transportierte und zur Verfügung stellte.
Aus der anfangs kahlen Wiese war nun ein buntes Meer aus Zelten aller Art, diversen anderen Bauten, den verschiedensten Kluften, getragen von Pfadfindern  unterschiedlicher Nationalität, und lauten Stimmen geworden. Die Dänen waren auf dem diesjährigen Nordisk mit gut 600 Pfadfindern am zahlreichsten vertreten, gefolgt von den Schweden, uns Deutschen, dem Gastgeber Norwegen und zuletzt den Finnen. Demjenigen, der über gute Englischkenntnisse verfügte, stand allerdings nichts im Wege, neue Menschen aus ganz Skandinavien kennen zulernen und sich ohne Probleme zu verständigen. Verständlicherweise kam mit der Arbeit an der freien Luft auch der Hunger.
Noch waren die Vorratsräume bis an den Rand gefüllt, doch das sollte sich bald ändern. Nach und nach holte sich jede Gruppe auf dem Lager die Menge an Nahrung und Milch, die ihr für die entsprechende Mahlzeit zustand. Zu diesem Zweck waren Listen eingerichtet worden, auf denen man das abhakte, was man aus dem Vorratsraum mitnahm, um zu verhindern, dass man die Übersicht verlor oder sich mehr abholte als einem zustand. Für die Zubereitung des Essens war jede Gruppe natürlich selbst verantwortlich und so waren auch wir bald mit dem Mittagessen beschäftigt. Einige der norwegischen Speisen, wie der berühmte Fischpudding, erschienen uns zuerst recht seltsam, doch mit der Zeit wussten wir auch dieses sehr zu schätzen. Für sauberes Trinkwasser und Waschmöglichkeiten in der Nähe war bestens gesorgt.
Nachdem Edine am Mittag eine Andacht gehalten hatte, erhielten wir jeder von der Lagerleitung ein T-Shirt in der Farbe unseres Lagersektors -das große Lager war nämlich in mehrere Unterlager mit je einer anderen Farbe zur Kennzeichnung unterteilt-, das Abzeichen vom diesjährigen Nordisk und ein Lagerbuch, das unter Anderem das Lagerlied und allgemeine Informationen über das Nordisk enthielt. Ein unerwartet plötzlicher Wolkenbruch veranlasste uns alle, uns schnell unter das schützende Dach der Jurte zu begeben. Während der Regen nur so auf die Dachplanen prasselte, hatten wir jetzt aber wenigstens Zeit, unsere Abzeichen aufzunähen. Der mächtigen Regenfront folgten bald blauer Himmel und strahlende Sonne.
Gleich zwei Regenbogen begrüßten uns, als wir das Zelt wieder verließen, von denen wir später noch mehrere zu Gesicht bekommen sollten. Nun aber lud die Sonne zum Fußballspiel auf der Wiese ein. Im Handumdrehen waren zwei Mannschaften gebildet, die sich nicht nur aus Pfadfindern unseres Stammes, sondern auch aus dänischen Spielern zusammensetzten. Man hatte viel Spass zusammen. Da die feierliche Eröffnungsfeier erst am nächsten Tag stattfinden sollte, blieb uns für den Rest des Tages noch viel Freizeit, die wir zum Beispiel damit ausfüllten, benachbarte Zelte zu besuchen und oder etwas zum Gemeinschaftsgefühl auf dem Lager und innerhalb unserer Gruppe beizutragen.

Sonntag, 30.06.

Gleich am Morgen nach dem Aufstehen waren zumindest die meisten von uns in Gedanken eher in Yokohama beim Fußball WM - Finale als in Eidskog auf einem ruppigen Pfadfinderlager. Unsere Laune war entsprechend der Tatsache, dass es weit und breit keinen Fernseher gab, schlecht. So mussten wir uns mit einem kleinem Radio begnügen, das uns vielleicht allenfalls daran hinderte nach Oslo (100km Entfernung) auszuwandern, aber noch lange keinen Trost für uns bedeutete. Daher versuchten wir unseren Schmerz im Weiterbau an unserem Turm, mit dessen Aufbau wir, wie bereits erwähnt, am Vortag begonnen hatten, zu ersticken. Stimmung kam erst auf, als sich die Mädchen die deutschen Nationalfarben ins Gesicht schminkten und wir stolz die deutsche Flagge auf unserem fertiggestellten Turm hissten. Auch das schweißtreibende Wetter machte uns an diesem ungewohnt warmen Tag schwer zu schaffen und schon bald konnte man Horden von  Pfadfindern, die ihr Heil im Bad suchten, im nahe gelegenen See planschen sehen. Andere dagegen saßen gelassen am Steg und angelten.
Das freundliche Wetter lud sogar viele begeisterte Kanufahrer auf den See ein. Da die Lagereröffnung vor der Tür stand, mussten wir alle das Lager T-Shirt tragen und uns zu einem Treffpunkt begeben. Dort waren alle Pfadfinder unseres Unterlagers versammelt und bildeten mit uns zusammen eine farbliche Einheit in orange. Dem Zuschauer bot sich ein prächtiges Spektakel, als die Pfadfinder sämtlicher Unterlager des Nordisk zusammenzogen, sich zu einem Regenbogen in sechs Farben ergänzten und so die feierliche Lagereröffnung zelebrierten.
Einige bemitleidenswerte Ausreißer sollen davon jedoch gar nichts mitbekommen haben, weil sie sich wohl gezwungen sahen das WM-Endspiel im Fernsehen zu verfolgen und hierfür weit entfernte Wohnhäuser aufsuchten. Anschließend wurde jede einzelne Gruppe oder Stamm, der auf dem Lager vertreten war, begrüßt und man sang das Lagerlied. Bei den danach auf einer Bühne aufgeführten Sketchen, di uns verschiedene Gruppen unterschiedlicher Nationalität präsentierten, hatten wir viel zu lachen. So war der halbe Tag wie im Flug vergangen und der Nachmittag brach herein.
Einige, die einmal mit echten Norwegischen Kronen bezahlen wollten, sah man am Kiosk Süßigkeiten oder Briefmarken kaufen und kurz darauf Karten an Verwandte und Bekannte schreiben. Wer allerdings einen echten Elch zu Gesicht bekommen wollte, der musste sein Glück im Wald versuchen und ging spazieren. Am Abend war wie immer Zeit, am Lagerfeuer den Tag Revue passieren zu lassen und zu singen und oder zu beten.

Montag, 01.07.

Am nächsten Tag standen zum ersten Mal Aktivitäten, die von Seiten der Lagerleitung vorbereitet wurden, an. Zum Thema Menschenrechte und Global Development Village hatten wir mehrere Stationen zu besuchen und konnten dabei einen Fragebogen ausfüllen. Die einzelnen Stände waren hochinteressant. So demonstrierte man uns Vorurteile und Ungerechtigkeit die 3. Welt  betreffend durch lebensechte Beispiele, an denen wir teilhaben durften.
Auch ein simuliertes Minenfeld, das wir bearbeiten sollten (künstliche Tretminen lokalisieren und entschärfen), fesselte unsere Begeisterung, ließ uns aber auch den Ernst der Lage erkennen, da in einigen Ländern der Erde aktive Minen und dadurch hervorgerufene Opfer gewöhnlicher Alltag sind. Außerdem waren Staaten wie Ruanda, Indien und Thailand Botschaften in Form von Zelten eingerichtet worden, die dazu aufforderten, sich mit Kultur und Alltagsleben des jeweiligen Landes auseinander zusetzen. Der anschließend stattfindende Fitnessparkcour, wo es galt Hindernisse wie schmale Röhren, hohe Kletterwände und Sumpfgebiet zu bestehen. Beraubte uns unsere letzten Kräfte, sodass wir am Ende erschöpft in die Jurten zurückkehrten und uns eine kleine Pause gönnten.
Die Jurte sollten wir aber nicht so schnell wieder verlassen können, denn nach der Hitze des Vortages befand sich nun eine große schwarze Wolke direkt über unserem Lagerplatz und entleerte sich sogleich heftig. Der starke Regen dauerte mindestens eine Stunde an, war aber danach noch lange nicht vergessen, denn er hatte seine Spuren hinterlassen. An vielen Stellen auf dem Lagerplatz, besonders an tiefer liegenden Stellen, wo die Grasnarbe schon abgetragen war und auf den Wegen, war sumpfiger Matschboden entstanden. Wir hatten uns, wie schon genannt, in weiser Voraussicht einen höher gelegenen Platz für unsere Zelte ausgewählt und waren von den verheerenden Auswirkungen des Regens nicht betroffen. Andere Gruppen dagegen behausten nun ein regelrechtes Matschlager und waren zu bemitleiden. Am Nachmittag vertrieben wir uns die Zeit mit Schlammschlachten oder suchten Partner, mit denen wir nach Pfadfindersitte unser Halstuch tauschen konnten. Am Abend war das Mitarbeiterkaffee sehr beliebt, das den über 16-jährigen bei Waffeln und Musik Freude bereitete.

Manuel



Dienstag der 02.07.02

Heute gab es wie jeden Morgen ab etwa 8:30 Uhr Frühstück, da ab 10:00 Uhr wieder verschiedene Aktivitäten angeboten wurden. Es standen mehrere Workshops wie z.B. Kanu fahren, Kochen, Unterwasserorientierung etc. zur Auswahl. Wegen dem nicht unbedingt optimalen Wetter kostete es schon einige Überwindung sich bei etwa 14C° Grad für die Unterwasserorientierung zu entscheiden, was aber z.B. Tobi Rieck nicht weiter störte.
Als um 12:00 Uhr dann alle gut gelaunt zum Mittagessen erschienen blieb nicht viel Zeit, da es um  13:00 Uhr bereits mit den Aktivitäten weiter ging. Diesmal war das Spiel ,,Gefangen in Eidskog" an der Reihe. Dies war ein Hindernisparkcour bei dem man so viel Punkte wie möglich bei verschiedenen Aufgaben sammeln musste. Hierbei waren Geschicklichkeit, Sportlichkeit und Koordination gefordert. Und da wir eine Gruppe von 6 Leuten waren kam jeder einzelne, bei jeder der 15 Stationen einmal an die Reihe, was die Sache noch zusätzlich erschwerte. Es machte allen Teilnehmern jedoch sichtlich Spaß. Als wir um 16:00 Uhr dann fertig waren, konnte jeder machen was er wollte. Das Abendessen verzögerte sich heute um ein paar Stunden, da der LKW, der uns jeden Tag mit Essen versorgte eine Panne hatte. Nun gab es um 20:00 Uhr schließlich Hähnchen und Kartoffeln zum Abendessen. Um 21:00 Uhr hatten wir unseren dänischen Nachtbarstamm zur Lagerfeuerrunde eingeladen, die dann den Tag ausklingen ließ.


Mittwoch der 03.07.02

An diesem Morgen regnete es bereits ab etwa 8 Uhr wie aus Eimern, sodass niemand so wirklich aufstehen wollte. Aus diesem Grund frühstückten wir dann alle um 10:30 Uhr als es aufgehört hatte zu regnen. Nun blieb nicht mehr viel Zeit, da heute das Hajk auf dem Programm stand.
Unsere Hajk-Gruppe setzte sich aus der Sippe der Wölfe, den Maulwürfen, Tobi, Manuel, Rolf, noch drei anderen Pforzheimern und mir zusammen. Wir brachen um 11:00 Uhr auf und hatten jetzt eine etwa 8 km lange und wunderschöne Route vor uns. Wir erreichten unseren Lagerplatz, der direkt an einem See lag um etwa 13:15 Uhr und begannen direkt mit dem Aufbau der Zelte. Nach dem Aufbau gab es etwas zu Essen für die gesamte Truppe. Nach dem Essen machte sich eine Gruppe auf in Richtung schwedische Grenze, der Rest erkundete das Gelände oder blieb beim Lagerplatz.
Als um 17:00 Uhr dann auch der Rest der Gruppe aus Schweden zurückkehrte war die ganze Hajkgruppe wieder zusammen. Jetzt ging jeder der Lust hatte schwimmen bzw. von einem etwa 4m hohem Felsen in den See springen. Nach dem Schwimmen kochte sich jeder etwas zu essen. Da wir eine hervorragende Glut in der Feuerstelle hatten, gelangen die Folienkartoffeln sowie die Hähnchen äußerst gut. Nach dem Essen ging der Tag dann am Feuer dem Ende entgegen.



Donnerstag der 04.07.02

Nachdem alle eine äußerst angenehme und vor allem trockene Nacht verbracht hatten, liefen wir nach einer kleinen Stärkung bereits um 9:30 Uhr in Richtung Eidskog los. Zuvor jedoch wurde Manuel, der des Mundraubes bezichtigt wurde zwangsweise in den See baden geschickt. Nach dieser kleinen Einlage an der alle ihren Spaß hatten ging es aber wirklich los. Wie schon der Hinweg war auch der Rückweg traumhaft schön. Es ging wieder durch wunderschöne Mischwälder, durch einzigartige Sumpflandschaften und an zahlreiche Seen vorbei. Wir kamen dann um 11:30 Uhr am Lagerplatz an, wo wir alle erst mal unsere Sachen ablegten, und unseren Schlafplatz einrichteten.
Um 12:00 Uhr gab es dann auch schon Essen. Nach dieser ausgiebigen Mahlzeit ging es um 13:00 Uhr dann mit den Workshops weiter. Zur Auswahl standen Sachen wie Schmieden, Angeln und noch weitere handwerkliche Tätigkeiten. Die Workshops endeten gegen 17 :00 Uhr.
Jetzt konnte man sich bis 18:00 Uhr ausruhen, ehe es Abendessen gab. Nach dem Abendessen wurden die Gruppen für das Nachtgeländespiel eingeteilt und die Regeln erklärt. Das Spiel begann bereits um 11:00 Uhr. Von da an wurden in Abständen von 10 Minuten die verschiedenen Gruppen auf den Hindernisparkcour geschickt. Unsere Gruppe war die letzte um 1 Uhr.
Auf dem Parkcour musste man einer Schnur durch den Wald folgen bis man irgendwann zu einer Abzweigung kam. Hier musste man sich bei einer Frage für eine Antwort entscheiden und je nach Antwort der linken oder rechten Abzweigung folgen. Wenn man alle Fragen richtig beantwortet hatte kam man beim Ziel raus.
Nach diesem Spiel gingen wir alle um 1:30 Uhr erschöpft ins Bett.



Freitag der 05.07.02

Heute mussten wir bereits um 5 Uhr aufstehen, da der Bus der uns zum Flughafen befördern sollte bereits um 6 Uhr abfuhr. Somit quälten wir uns alle pünktlich aus den Schlafsäcken, aßen etwas, packten unser Zeug zusammen und schafften die Rucksäcke vor zur Straße. Jetzt wurden noch die Zelte abgebaut und das restliche Werkzeug eingesammelt, sicher verstaut und ebenfalls vor zur Straße getragen. Der Bus erschien dann mit leichter Verspätung um 6:15 Uhr.
Wir kamen dann gegen 9:30 Uhr am Flughafen in Torp an. Mit leichter Verspätung flogen wir  mittags los und landeten relativ pünktlich in Hahn. In Hahn verabschiedeten sich dann noch die Pforzheimer und danach ging es mit dem Bus weiter in Richtung Anspach. Wir kamen um etwa 18:00 Uhr an der Gemeinde an, wo der Ausflug nach Norwegen endgültig endete, jedoch wird das Lager allen positiv in Erinnerung bleiben.  

C. C.