Stammeslager 1996

Stammeslager 1996 in Hunoldstal

1.Tag: Mittwoch, der 17.07.1996
Bei glühender Hitze mussten wir erst die Wiese hinter Edines Haus rechen. Wir unterhielten uns über die Zeugnisse, die Schule und alles andere was lästig ist. Nachdem die Wiese einigermaßen - gut gesäubert war, begannen wir die Kothen aufzubauen.

2.Tag Donnerstag, der 18.07.
Nach einer "erholsamen Nacht" gab es ein gemeinsames Frühstück. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Finsternthal um von dort aus die Quelle der Saubach zu erkunden. Nach einer längeren Wanderung entlang der Saubach trennten wir uns in zwei Gruppen die einen liefen den Weg weiter die anderen am Bach entlang. Die Wege führten immer weiter auseinander. Wir konnten uns nur noch durch Pfiffe und laute Rufe verständigen. Als wir wieder zusammen kommen wollten mussten die Einen über eine Pferdekoppel gehen. Dort wurden sie von einem tollwütigem Hengst angegriffen. Nach einer weiteren Stunde Wanderung erreichten wir endlich die Quelle.
Nach einem anstrengenden Tag war ich froh endlich einschlafen zu können. Gegen 23:00Uhr kam Basti von der Nachtwache zurück. Ich wachte auf, drehte mich aber gleich wieder rum. Da kam Werner und flüsterte Basti zu, dass er rauskommen soll. Basti zog sich seine Schuhe wieder an und rief aus vollem "ALARM!!". Sofort sprangen wir auf und rannten auf die Nachbarwiese. Dort prügelten sich schon einige Gestalten am Boden. Nach einer ausgiebigen Klopperei setzten wir uns ans Lagerfeuer und sangen zusammen ein paar Lieder - was für eine Nacht!

3.Tag Freitag, der 19.07.
Heute Stand die große Weilwanderung auf dem Programm. Am Anfang wanderten wir entlang der Weil. Nach ungefähr einer halben Stunde kamen wir zum "Jungscharwald" dort ließ uns David in der Wildnis allein.

4.Tag Samstag, der 20.07.
Heute wollten wir ein großes Geländespiel machen. Es hat sehr viel Spass gemacht; sich anzuschleichen, entdeckt zu werden und die Flucht nach vorn oder hinten anzutreten. Das Spiel dauerte fast den ganzen Tag. Als wir wieder im Lager ankamen ging das Gerücht um, dass wir diese Nacht wieder angegriffen werden sollten. Doch Fehlanzeige bis ungefähr um Eins machten wir Nachtwache und unterhielten uns, aber niemand kam.
Reichlich enttäuscht zogen wir uns zurück und schliefen ein.

Letzter Tag Sonntag, der 21.07.
Lagerabbruch... nach dem Frühstück begannen wir den Fahnenmast, Lagerbauten und die Kothen abzubauen. Gegen 12:00Uhr kamen die ersten Eltern um ihre "Kleinen" abzuholen. Doch sie mussten warten, denn die Kothen mussten vor dem Abbau noch sorgfältig gebürstet werden. Nach einem gemeinsamen Lobpreis hieß es dann nun -leider- Abschied nehmen von den Kameraden, den anstrengenden Wanderungen und den lästigen Ameisen die so manchem ein böses Erwachen bereiteten.

Sebastian Fletzberger


Vom ersten Stammeslager Bilder


So ein schöner Lagerplatz, gute Leistung für das erste Lager, oder ;-) ..
Naja, hatten auch Unterstützung vom BdP Stamm Hattstein aus Usingen.


Aber erstmal alles Gras ab und zusammenrechen.


Dann die Lagerbauten, dies ist übrigens ein Kochtisch;-)


Zwischendurch bisschen Päuschen machen und die Sonne genießen.


Und nach allem Arbeiten beim Essen richtig reinhauen.


Kaum standen die Kohten und andere Bauten, bekamen wir schon wieder Besuch von den Hattsteinern. ->> Überfall ;-)


Am Abend muss unbedingt immer die Lagerfeueratmosphäre genossen werden.


Und auch die Wölflinge bekamen ihr Essen.